Aus dem Fernseharchiv: Silverson (BRD 1974)

Aus dem Fernseharchiv: Silverson (BRD 1974)


Wann?

Startzeit: Dienstag 20:00 (19 Juni)
Endzeit: Samstag 20:00 (23 Juni)

Wo?

Zeughauskino Berlin
Unter den Linden 2, Deutsches Historisches Museum (Eingang Spreeseite), Berlin

Über

Nach der Fernsehtrilogie der Drehbuchautorin Helga Feddersen
heben die Deutsche Kinemathek und das Zeughauskino einen weiteren Schatz der Fernsehgeschichte und stellen von April bis Juni in der vom Filmkritiker Jan Gympel initiierten Reihe „Aus dem Fernseharchiv“ drei Fernsehspielfilme des Regisseurs Falk Harnack vor.
Der aus einer Akademikerfamilie stammende Harnack (1913-1991) war frühzeitig im Widerstand gegen die Nazis aktiv, überlebte das „Dritte Reich“ jedoch mit viel Glück – im Gegensatz zu seinem Bruder Arvid, dessen Frau Mildred oder seinem Vetter Dietrich Bonhoeffer. Bei der jungen DEFA wirkte Falk Harnack, der zunächst nur beim Theater gearbeitet hatte, zwischen 1949 und 1951 als künstlerischer Direktor. Nachdem seine Arnold-Zweig-Adaption „Das Beil von Wandsbek“ in der DDR angegriffen worden war und sich weitere DEFA-Projekte zerschlagen hatten, versuchte er in der westdeutschen Filmindustrie Fuß zu fassen, konnte jedoch nur wenige Werke inszenieren. Seit den späten 1950er Jahren drehte Harnack seine Filme ausschließlich für das Fernsehen – weshalb sein ebenso umfangreiches wie bedeutendes Schaffen mittlerweile kaum mehr präsent ist.

SILVERSON (BRD 1974, Regie: Falk Harnack)
Der Schauspieler, Autor und Regisseur Konrad Wagner (1902-1974) hatte auch unter Falk Harnack gespielt, so in dessen Film Der 20. Juli (1955). Seinen Stoff „Silverson“ wollte er ursprünglich selbst inszenieren, übergab die Regie dann aber aus gesundheitlichen Gründen kurz vor Drehbeginn an den mit ihm befreundeten Falk Harnack. Die Geschichte hatte Wagner einem Traum entnommen: In einem Dubliner Lokal will sich der berühmte Clown Silverson erschießen, wird daran jedoch gehindert, wodurch er versehentlich einen reichen Reeder tötet. Ein Zeitungsfotograf vermutet bald, Silverson habe dessen Tod in Wahrheit geplant und findet dafür immer mehr Indizien. Zwischen ihm und dem Clown beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel.
Der prominent besetzte Psychothriller wurde an Originalschauplätzen in Irland, auf den Hebriden und in Paris gedreht. Während manche Kritiker der Handlung des Films fehlende Substanz vorwarfen, erkannten andere in ihm ein interessantes Experiment. Einhellig war hingegen das Lob für die Darsteller: „Bombenrolle für Herbert Bötticher, und Bombenrolle natürlich für Ernst Schröder, der als Silverson sein Gegenspieler ist. Schröder bot eine faszinierende Charakterstudie. Falk Harnack setzte Wagners ungewöhnlichen Krimi mit sehr viel Zurückhaltung in Szene“, so Ilona Schrumpf in der Berliner Morgenpost.



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