Weitere Ereignisse in Amadeu Antonio Stiftung

Moderner Antisemitismus und Männlichkeit

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Donnerstag 19:00 (14 Dezember)
Amadeu Antonio Stiftung, Berlin

In der Nähe von Amadeu Antonio Stiftung

Führungs-Kompetenz-Entwicklung durch Tango Argentino

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Freitag 09:00 (12 Januar)
Akademie für Wirtschaft und Umwelt - kenic GmbH, Berlin

2. NEBA Strategiekonferenz Antisemitismus heute

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Donnerstag 09:00 (14 Dezember)
Hotel Aquino Tagungszentrum, Berlin

Jens Wonneberger „Sprich oder stirb“

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Mittwoch 20:00 (13 Dezember)
Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin

Anne Hahn „Das Herz des Aals“

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Donnerstag 20:00 (14 Dezember)
Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin

Das Donnerstagskonzert: Panic at the Jazzclub

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Donnerstag 21:00 (14 Dezember)
Jazzclub Schlot, Berlin

Der Frühschoppen „Frohe Kugeln, dickes Fest!“

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Sonntag 13:00 (17 Dezember)
Jazzclub Schlot, Berlin

Los Pitutos at Jazzclub Schlot

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Mittwoch 21:00 (13 Dezember)
Jazzclub Schlot, Berlin

Gal-dem - Creating Spaces for Women of Colour Online

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Donnerstag 19:00 (14 Dezember)
Ifa Galerie, Berlin


Aktuelle Ansätze zur Psychoanalyse einer sozialen Pathologie

Aktuelle Ansätze zur Psychoanalyse einer sozialen Pathologie


Wann?

Startzeit: Mittwoch 18:00 (22 November)
Endzeit: Mittwoch 20:00 (22 November)

Wo?

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12, Berlin

Über

Antisemitismus hatte schon immer viele Gesichter, von jeher standen Juden unter dem Verdacht, für die Übel dieser Welt verantwortlich zu sein. Juden sind nach den dazugehörigen Stereotypen, was sie schon immer waren: heimliche Strippenzieher, Brunnenvergifter, Verschwörer und Parasiten, die alles tun für Macht, Geld und Einfluss – ja, um Kontrolle über die ganze Welt auszuüben. Bis heute ist Antisemitismus ein fester Bestandteil des Vorurteilsgebäudes unserer Gesellschaft. In allen Gesellschaftsschichten, allen Bildungsgruppen, allen politischen Richtungen finden wir heute den Antisemitismus wieder, denn er bietet Projektionsflächen für alle.

Wie lässt sich das erklären? Und wie konnte es im Nationalsozialismus dazu kommen, dass die bürokratisch geregelte Vernichtung jüdischer Mitbürger_innen als Normalität wahrgenommen wurde?

Prof. Rolf Pohl wird in seinem Vortrag mit seiner psychoanalytisch-sozialpsychologischen Perspektive auf diese beiden Fragen antworten. Sein Erklärungsansatz begreift Antisemitismus als eine Form kollektiven Wahns, der die Normalität bürokratisch geregelter Vernichtung überhaupt erst möglich gemacht hat.

Im Anschluss an den Vortrag wird das Publikum Gelegenheit haben, mit Herrn Prof. Pohl zu diskutieren. Eine Leitfrage soll hier sein, inwieweit die Verantwortung und Zurechenbarkeit für antisemitisches Denken und Handeln mit der Pathologisierung von Antisemitismus vereinbar ist. Schließlich soll es darum gehen, wie Politik und Zivilgesellschaft der manipulativen Steuerung kollektiver Wahrnehmung durch rechte Akteur_innen entgegenwirken kann.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: info@amadeu-antonio-stiftung.de

Für alle, die nicht davor nicht zum Abendessen kommen, gibt es ein kleines Brezelbuffet :)

Es gilt - wie immer - das Hausrecht!